Havening ist für mich nicht einfach eine weitere Methode, sondern ein Weg, der mich auf sehr persönliche Weise gefunden hat. In einer Zeit, in der chronischer Stress, innere Überforderung und ein dauerhaft angespanntes Nervensystem mein eigenes Erleben stark geprägt haben, durfte ich durch Havening erfahren, wie viel Veränderung möglich wird, wenn Sicherheit und Regulation wieder in den Vordergrund treten.
Was mich an Havening besonders berührt, ist die Sanftheit dieser körperorientierten Arbeit. Sie setzt nicht am Kampf mit Symptomen oder an endlosem Analysieren an, sondern dort, wo Stress, Angst und Überlastung oft entstehen – im Nervensystem selbst. Diese Erfahrung hat meinen eigenen Heilungsweg nachhaltig geprägt und mein Verständnis dafür vertieft, wie zentral Nervensystem-Regulation für innere Stabilität, Selbstwirksamkeit und Lebensqualität ist.
Mein besonderes Interesse gilt ressourcenorientierten und traumasensiblen Ansätzen, die Menschen – und perspektivisch auch Tiere – dabei unterstützen können, belastende Erfahrungen behutsam zu verarbeiten und wieder mehr innere Ruhe, Verbindung und Sicherheit zu finden. Dabei steht für mich das achtsame Begleiten und das Stärken vorhandener Selbstregulationsfähigkeiten im Mittelpunkt.
Als neurodivergenter Mensch (u. a. ADHS, Aphantasie) bringe ich ein besonderes Verständnis für unterschiedliche Wahrnehmungs- und Verarbeitungsweisen mit. Gerade deshalb beschäftige ich mich intensiv mit Methoden der Nervensystem-Regulation sowie mit Ansätzen, die auch ohne Visualisierung oder detaillierte Erinnerung wirksam sein können.
Ich bin dankbar, Havening kennengelernt zu haben, und freue mich, die Erfahrungen und Möglichkeiten dieser Methode mit anderen teilen zu dürfen – als Einladung zu mehr Sicherheit, Selbstermächtigung und innerem Gleichgewicht.
Begleitung ist auf Deutsch möglich; perspektivisch auch auf Englisch.